Abmahnungen von Waldorf Frommer Rechtsanwälte

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Mistreated
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Re: Abmahnungen von Waldorf Frommer Rechtsanwälte

#6361 Beitrag von Mistreated » Samstag 5. September 2020, 23:46

Hallo Morlog,

du verstehst es noch immer nicht. Wann kommen denn ml endlich konkrete Fakten, Links usw. Ich sehe da nix.

LG
Mistreated

Micha80
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Re: Abmahnungen von Waldorf Frommer Rechtsanwälte

#6362 Beitrag von Micha80 » Samstag 19. September 2020, 22:19

Hallo zusammen,
kurz zum Verlauf. 2 Abmahnungen von WF kamen am 25.01.2016 d.h. für mich 31.12.2019 sind die 3 Jahre vorbei. Dazwischen kamen natürlich immer wieder mal paar Schreiben von WF die direkt abgelegt wurden unter anderem auch vom Amtsgericht ein Mahnbescheid das widersprochen wurde.
Jetzt kam eine "Verfügung" vom Amtsgericht Mannheim. Kann ich da auch einfach widersprechen oder wie ist da die Vorgehensweise? Oder komm ich da jetzt nicht mehr raus und muss ein Anwalt nehmen? Welche Kosten bzw. Ansprüche sind eigentlich jetzt verjährt, da wieder alle Kosten von WF aufgeführt wurden?
Vielen Dank schon für die Antwort.
Gruß
Micha80

tsad
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Re: Abmahnungen von Waldorf Frommer Rechtsanwälte

#6363 Beitrag von tsad » Montag 21. September 2020, 10:15

Micha80 hat geschrieben:
Samstag 19. September 2020, 22:19
Jetzt kam eine "Verfügung" vom Amtsgericht Mannheim.
Eine Verfügung? Oder eine Klageschrift? Was steht denn drin?
Eine Verfügung dürfte vom AG eigentlich nur erlassen wenn, wenn Eilbedarf und Schutzwürdigkeit gegeben ist. Nach über 3 Jahren sollte da kein Eilbedarf mehr vorliegen.

Micha80
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Re: Abmahnungen von Waldorf Frommer Rechtsanwälte

#6364 Beitrag von Micha80 » Montag 21. September 2020, 20:56

Hi,
Im Anschreiben vom Amtsgericht steht "beachten Sie bitte die diesem Schreiben beigefügte Anspruchsbegründung sowie die beglaubigte Abschrift der Verfügung des Gerichts".
"Verfügung" ist in großer fettgedruckter Schrift.
1. es wird ein schriftliches Vorverfahren durchgeführt
2. an die beklagte Partei ergehen gemäß Paragraph 697 Abs.2, 276 ZPO folgende Aufforderungen:
2.1. die beklagte Partei hat die Absicht der Verteidigung binnen einer Notfrist von zwei Wochen" ab Zustellung der Anspruchsbegründung schriftlich anzuzeigen.
2.2. Sie hat auf das Klagevorbringen innerhalb von zwei Wochen nach Ablauf der oben genannten Notfrist schriftlich zu erwidern, wenn sie sich gegen die Klage verteidigen will.
2.3. die Vertretung durch einen Rechtsanwalt ist nicht vorgeschrieben.

So steht das im Anschreiben vom Amtsgericht :-(

tsad
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Re: Abmahnungen von Waldorf Frommer Rechtsanwälte

#6365 Beitrag von tsad » Dienstag 22. September 2020, 08:39

Okay, dann haben W+F Klage eingericht.

Wenn du nicht in einer Wohnsituation lebst, wo du dich mit einer erfüllten sekundären Darstellung, dass es jemand anders war, verteidigen kannst solltest du jetzt spätestens einen Vergleich anstreben.
Ansonsten solltest du jetzt zum Anwalt gehen und so schnell wie möglich die Verteidigungsbereitschaft anzeigen (macht der Anwalt). Der wird dann auch um Fristverlängerung für die Klageerwiderung bitten.
Die Strategie muss klar sein. Meistens besteht die einzige Chance, ungerupft aus dem Verfahren herauszukommen darin, dass du dem Gericht überzeugend darlegen kannst, dass es einen alternativen Ablauf des Geschehens gegeben hat - also dass jemand anderes dafür verantwortlich ist. Das ist nicht immer leicht, kommt auf deine Wohnsituation an.

Verjährung könnte höchstens für die Anwaltsgebühren eingetreten sein. Die Verjärhung wurde durch den Mahnbescheid gebremst (um ein halbes Jahr). Je nachdem, wann W+F die Klageschrift beim Gericht eingereicht haben, könnten die Anwaltskosten aber noch von der Verjährung nicht betroffen sein. Das prüft das Gericht bzw. dein Anwalt.

Unterm Strich: Entweder vergleichen und noch ein paar Euro an Gerichtskosten und Schadenersatz sparen oder - wenn du dir Chancen ausrechnest - zum Anwalt, Verteidigungsbereitschaft anzeigen und Klageerwiderung einreichen.

Deucecourt
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Re: Abmahnungen von Waldorf Frommer Rechtsanwälte

#6366 Beitrag von Deucecourt » Sonntag 25. Oktober 2020, 22:32

Hi,

ich habe leider den großen Umschlag mit der Klagebegründung erhalten.
AI ist mein Vater, dabei habe ich (Sohn, volljährig im gleichen Haushalt lebend) vor 3 Jahren einen Film heruntergeladen.
Es geht übrigens um eine andere, neue Abmahnung als in meinen letzten Beiträgen hier (verjährt), aber ebenfalls WF.

Zuvor war ich schon alle üblichen Bettelbriefe durchlaufen, inkl. Mahnbescheid im letzten Jahr. Mod. UE habe ich damals gesendet, Mahnbescheid widersprochen. Alles ohne Anwalt bisher.
Jetzt also die Entscheidung, entweder Gerichtstermin oder Vergleich.

Meine Überlegung Verteidigung wäre:
Neben meinem Vater, der gar keinen eigenen PC hat, habe eben auch ich Zugang zum Anschluss, ohne mich ausdrücklich als Täter zu nennen, + Vater hat mich darauf hingewiesen, nichts Illegales zu tun, hat PC überprüft u.ä. natürlich ohne Schuldeingeständnis meinerseits, sondern Verweigerung der Aussage.
Ich bin nebenbei dabei zu prüfen, ob mein Vater an dem Tag möglicherweise gar nicht zu Hause war und vielleicht eine Restaurantrechnung für den Tag hat, die beweist, dass er nicht anwesend war, um somit die Tätervermutung zu erschüttern. Jetzt mal von Remote Desktop/Timer Download Theorien, die die Anklage immer bringen kann, mal abgesehen...

Würde mich über eine kurze Einschätzung Eurerseits freuen.
Ich muss auch mal gucken, wo die Anwaltliste war.

Gruß aus Hamburg.

Deucecourt

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